Brennender Adventskranz! Hier wurde der Brandschutz in der Adventszeit vergessen.

Tipps zum Brandschutz in der Adventszeit

Auf den Brandschutz in der Adventszeit hinzuweisen ist besonders wichtig, da gerade in den Monaten November und Dezember das Risiko für Brände in Wohnungen und Häusern stark ansteigt. Die dunkle Jahreszeit und natürlich die Vorbereitungen für Weihnachten führen dazu, dass Häuser und Wohnungen mit Lichterketten und Kerzen geschmückt werden. Dies hat zur Folge, dass man in der Weihnachtszeit häufig von brennenden Adventskränzen oder Weihnachtsbäumen hört. Die meisten dieser Brände könnten durch einen sorgsamen Umgang mit Feuer und durch unterschiedliche Sicherheitsmaßnahmen vorab vermieden werden.

Adventszeit ist Kerzenzeit

Brennender Adventskranz! Hier wurde der Brandschutz in der Adventszeit vergessen.

Zweige und Deko in Flammen: Hier wurde der Brandschutz in der Adventszeit vergessen.

Wenn in der Weihnachts- und Adventszeit viele Kerzen aufgestellt werden, kann es leicht passieren, dass man den Raum verlässt, um nur kurz noch etwas in einem anderen Teil der Wohnung zu erledigen. Ist die Aufgabe getan, geht man zur nächsten über und ist schnell so vertieft, dass darüber die Kerzen vergessen werden. Die Kerzen brennen unbemerkt herunter und dies kann bei einem trockenen Adventskranz oder einem Kranz, der in der Nähe von leicht entflammbaren Gegenständen steht (wie z.B: Gardinen) oder auch auf einem Holztisch platziert ist, schnell zu einem Brand führen.

Auch spielende Kinder, die von den Eltern unbeaufsichtigt bei brennenden Kerzen spielen, können durch unbedarftes und unbemerktes Herunterschubsen des Kranzes vom Tisch einen Brand verursachen.

In der Adventszeit wünschen sich viele eine heimelige Atmosphäre, das schummrige Kerzenlicht wird durch angenehme Düfte die mit Duft- oder Räucherkerzen erzeugt werden ergänzt. Leider passiert es nicht selten, dass die noch glühenden Räucherkerzen in den Mülleimer entsorgt werden. Hieraus kann schnell ein Mülleimerbrand entstehen und sollte dieser unbemerkt bleiben sogar ein Hausbrand.

Lichterketten, die zur Dekoration verwendet werden und leicht erhitzen können, sind oft ebenfalls eine Gefahrenquelle für einen Brand.

Der Weihnachtsbaum stellt mit Abstand den größten potenziellen Brandherd in der Advents- und Weihnachtszeit dar. Vor allem weil einige Menschen Baumständer verwenden, die keinen festen und sicheren Stand bieten. Trockene Weihnachtsbäume können sich sehr schnell entzünden, wenn eine Kerze zu weit abbrennt oder der Baum umkippt. Letztere Situation entsteht schnell, wenn Haustiere oder kleine Kinder unbeaufsichtigt nah am Weihnachtsbaum spielen.

 

Welche Maßnahmen können das Brandrisiko verringern?

Um die eben genannten gefährlichen Situationen zu verhindern gibt es ganz einfache Tipps für den Brandschutz in der Adventszeit, die man beherzigen sollte, auch wenn man sie schon hundert Mal gehört hat und sie schon nerven:

  • Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen
  • Achten Sie darauf, Kerzen rechtzeitig vor dem Herunterbrennen zu wechseln
  • Stellen Sie Kerzenständer standsicher und weit entfernt von leicht entzündlichen Gegenständen auf
  • Lassen Sie Kinder nicht alleine in einem Raum spielen, in dem sich brennende Kerzen befinden
  • Wenn Sie echte Kerzen am Weihnachtsbaum löschen möchten, sollte von oben nach unten und von vorne nach hinten vorgegangen werden. Sicherer ist es, eine geprüfte elektrische Lichterkette zu verwenden.

Wenn Lichterketten gekauft werden, sollte man darauf achten, ob diese über das VDE-Prüfzeichen und das GS-Zeichen verfügen. Zum Brandschutz in der Adventszeit zählt auch, dass alte Lichterketten, die defekt sind, sofort ersetzt werden und defekte Glühbirnchen nur mit den ordnungsgemäß passenden ausgetauscht werden. Zu empfehlen sind LED-Lichterketten, denn diese verfügen über einen Transformator und erzeugen deutlich weniger Hitze. Zudem sollten Modelle, die sich lediglich für den Innenbereich eignen, nicht im Außenbereich genutzt werden. Durch Feuchtigkeit könnte es so schnell zu einem Kurzschluss kommen.

Um dem Brandschutz in der Adventszeit gerecht zu werden, sollte der Weihnachtsbaum erst kurz vor Heilig Abend gekauft werden, damit er nicht zu trocken ist, wenn er mit Kerzen oder Lichterkettern versehen wird. Spezielle Baumständer, die mit einem Wassertank ausgestattet sind, können hilfreich sein, um den Baum länger frisch zu halten. Zudem sollte der Weihnachtsbaum nicht in der Nähe von brennbaren Materialien wie zum Beispiel Holzschränke, Stoffbezogene Stühle oder Gardinen aufgestellt werden. An erster Stelle sollte jedoch ein sicherer Stand stehen. Daher ist es sehr wichtig, dass ein passender und sicherer Baumständer verwendet wird.

Brandschutz in der Adventszeit mit Löschdecke und Rauchwarnmelder

Rauchwarnmelder helfen dabei, dass sich ein Brand nicht unbemerkt ausbreitet. In der Regel ist für den Bewohner nicht das Feuer selber, sondern bereits der dabei entstehende Rauch tödlich. Und gerade diesen bekommen in der Nacht viele Menschen zu spät mit. Es heißt, dass bereits drei Atemzüge des giftigen Qualms bei einem Brand tödlich sein können. Der Rauchmelder gibt Alarm als Brandschutz in der Adventszeit und darüber hinaus. Er ermöglicht den Bewohnern, sich noch rechtzeitig in Sicherheit zu bringen und anschließend die Feuerwehr zu alarmieren. Wichtig ist, dass die Brandmelder über alle relevanten Sicherheitssiegel verfügen (CE-Zeichen und DIN EN 14604). Wenn Sie Bedarf an Rauchmeldern haben, sprechen Sie uns an. Schornsteinfeger Hundinger empfiehlt Ihnen Rauchmelder, installiert diese und führt die Wartung durch.

Adventskranz mit einer normal brennenden Kerze; Brandschutz in der Adventszeit

Brandschutz in der Adventszeit, Vorsicht bei Kränzen!

Die Löschdecke ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil im Brandschutz in der Advenstzeit. Sie kann dabei helfen, noch kleine Brände im Keim zu ersticken und verhindert, dass diese sich weiter ausbreiten. Die Brandschutzdecke wird über den Brandherd geworfen und entzieht dem Feuer den Sauerstoff. Mit einer Löschdecke kann man eine Duftkerze ebenso wie die heruntergebrannte Adventskranzkerze ersticken. Die Feuerlöschdecke nimmt nicht viel Platz in Anspruch und ist leichter zu handhaben als ein Feuerlöscher. Sie sollte in jedem Haushalt vorhanden sein und eingesetzt werden, wenn Wasser oder der Feuerlöscher nicht geeignet sind.

Was sollte man machen, wenn doch ein Brand ausbricht?

Wenn ein Brand entsteht, sollte versucht werden, Ruhe zu bewahren und überlegt zu handeln. Zunächst wird die Feuerwehr über die Nummer 112 alarmiert. Denn grundsätzlich sollten Brände nur in Eigenregie gelöscht werden, wenn man sich dabei nicht selber in Gefahr begibt. Des Weiteren sollten die Türen geschlossen werden, damit sich der Rauch nicht weiter verbreitet. Alle hilfebedürftige Menschen gilt es in Sicherheit zu bringen. Wenn in dem Gebäude noch weitere Menschen leben, sollten diese gewarnt werden. Nachdem alle Personen und Haustiere in Sicherheit gebracht wurden, sollte vor dem Haus auf das Eintreffen der Polizei und der Feuerwehr gewartet werden.